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Ein alt bewährtes System im Online-Marketing ist die Email. Doch Firmen merken, dass immer mehr Menschen auf sozialen Netzwerken unterwegs sind und versuchen daher ihre Marketingstrategien auf ihre Plattformen zu lenken.
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Ein alt bewährtes System im Online-Marketing ist die Email. Für Unternehmen jener Art ist es immer wieder interessant, da es ein automatisierbarer Ablauf werden kann.

Doch viele fragen sich ob Email-Marketing überhaupt rentabel ist, da es von Kunden oder Geschäftspartner als aufdringlich empfunden werden könnte. Der Blog Winlocal hat in ihrem Artikel ein paar Punkte aufgeführt, wie man in den Social Media Zeiten auch mit Email-Marketing beeindrucken kann.

Firmen merken, dass immer mehr Menschen auf sozialen Netzwerken unterwegs sind und versuchen daher ihre Marketingstrategien auf ihre Plattformen zu lenken. Oftmals wird durch diese Bewegung angenommen, dass das Social Media das alt bewährte Email-Marketing in den Hintergrund drängt und sich im Laufe der Zeit in den Vordergrund stellen wird.

Die Vermischung beider Formen ist eine Überlegung einiger Marketer. Das bedeutet, dass bei E-Mail-Marketing mehr Social Media betrieben wird und bei Social Media mehr Marketing. Die Aufmerksamkeit auf den Social Media Kanälen sollte man für sich nutzen, indem man das Interesse der Leser weckt (Email Adressen sammelt), während man mit dem Newsletter Dienstleistungen oder Produkte verkaufen kann.

Beim Email Marketing zeigen die Interessenten die einen Newsletter abonnieren, dass sie ein bestimmtes Thema interessiert und darüber informiert werden möchten. Diese nennt man dann qualifizierte Interessenten, die von unseren Dienstleistungen überzeugt werden müssen.

Spam

Wie man schon oft gelesen hat, wurde das Email Marketing als tot erklärt. Das liegt, wie der Winlocal Blog schreibt an 2 gewissen Punkten. Der erste wäre, dass Email Adressen nicht einfach eingekauft werden sollten, denn werden Emails an den Empfänger verschickt, könnte es passieren, dass dieser kein Interesse für das Produkt hat. Selbst wenn diese Mails nicht im Spam landen, werden sie meist trotzdem nicht gelesen.

Der zweite Punkt ist, dass schlecht gestaltete Kampagnen den Empfängern auf die Nerven gehen, als dass sie Interesse wecken. Was folgt sind Abmeldungen aus dem Verteiler oder die Mails werden als Spam markiert. Vermeiden könnte man das, wenn man wirklich etwas zu sagen hat oder interessante und relevante Inhalte liefern kann.

Inhalte

Wichtig ist, dass die Kunden und potenziellen Kunden mit interessanten Themen versorgt werden.  Das bedeutet, dass wenn jemand zum Beispiel einen Fitness-Newsletter bestellt keine Informationen über Bücher oder Küchengeräte haben möchte. Wenn Informationen gut aufbereitet sind und das Interesse ansprechen, wird eher die Nachricht geöffnet und weitere Aktionen ausgeführt.

Ziele setzen

Für Unternehmen macht es Sinn, sich für die verschiedenen Sparten die sie anbieten genaue Ziele und Zielgruppen festzulegen. Ein Ziel könnte zum Beispiel sein, dass für ein neues Fitnessstudio Mitglieder angeworben werden um einen bestimmten Kurs anzupreisen.  Ziele helfen die Email Kampagne entsprechend ausgucken zu lassen. Demnach schaut eine Kampagne für das Fitnessstudio anders aus, als eine Kampagne für eine Versicherung.

Listen und Communities

Bereinigte Listen sind das A und O für ein erfolgreiches Email-Marketing. Um die Ansprache ansprechend und relevant zu gestalten, sollte man seine Kontakte kennen oder gut differenzieren können.

Die Listen sollten regelmäßig auf Aktualität geprüft werden. Aufgepasst werden sollte bei der Eintragung neuer Kontakte, denn nur eine saubere informative Kundenliste macht am meisten Sinn. Wahllose Informationen können außen vor gelassen werden, denn das würde den Verteiler nur unnötig füllen und den Durchblick trüben.

Personalisierung

Ansprechende individuelle Kundenansprache ist die Devise. Nicht einfach nur eine allseits bekannte Mail schicken, die durch eine Automatisierung den Namen einfügt. Zum Beispiel könnte man seine Liste nach Regionen sortieren und je nach Kampagne darauf ausrichten. Es geht darum herauszufinden was die Kunden genau wollen.

Eine weitere hilfreiche Information, um die Inhalte besser anpassen zu können ist den Beruf des jeweiligen Empfängers zu wissen. Das Fitnessstudio könnte somit ein Rückentraining anpreisen für Kunden die im Büro arbeiten und davon überzeugen, ein Rücken- oder Ausdauertraining zu absolvieren.

Die richtige Software

Das besondere an Email-Marketing ist, dass durch einen Klick eine große Menge an Interessenten kontaktiert werden können. Doch umso mehr Kontakte, desto größer ist die Gefahr die Übersicht für das Mailing zu verlieren. Eine Software kann Abhilfe schaffen. Hier können Kampagnen angelegt und Listen eingepflegt werden. Des Weiteren können Adressen automatisch hinzugefügt werden, wenn sich ein Interessent über den Newsletter anmeldet.

Um zu testen welche Inhalte am besten wirken, kann man sich eine Email Software zulegen und testen. Ein Beispiel wäre, zwei Betreffzeilen an 10 Prozent der Liste zu versenden. Das Programm wertet aus, welche Betreffzeile am besten bei den Interessenten ankommt und schickt diesen an die restlichen 80 Prozent des Verteilers. Mit der Zeit kriegt man ein Gefühl dafür welche Betreffzeile Kunden oder potenzielle Kunden anspricht. Somit kann die Software bei der Gestaltung helfen.

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