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Ein Vorsatz für den Eintritt in exklusiven Empfängerlisten ist das Anmeldeformular in einem Newsletter. Was beachtet werden muss bei der Optimierung, stellt die t3n in einem Bericht dar.
© Petr Ciz - Fotolia.com
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Ein Vorsatz für den Eintritt in exklusiven Empfängerlisten ist das Anmeldeformular in einem Newsletter. Was beachtet werden muss bei der Optimierung der Formulare, stellt die t3n in einem Bericht durch die Erklärung von Christian Schmidt dar.

1. Richtige Daten zum richtigen Zeitpunkt erheben

Unternehmen sind an Themen interessiert, die sie zur gezielten Werbeaussteuerung nutzen können. Oft gibt es daher Anmeldeformulare die nicht nur die E-Mail-Adresse, sondern mehr Informationen abfragen, die auch noch als Pflichtfeld markiert werden.

Tatsache ist, dass nicht mehr Daten abgefragt werden sollen als benötigt werden. Das bedeutet, dass nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld markiert sein sollte. Zusätzliche Kundendaten sollten als „freiwillige“ Felder abgefragt werden. Durch Segmentierung, kann man weitere Informationen einholen.

2. das Formular richtig platzieren

Viele verwenden den Footer einer Website für ihr Formular, jedoch erreicht man damit nur rund zwei Prozent der Besucher. Christian Schmidt empfiehlt, eine Platzierung des Formulars im sichtbarsten Bereich der Startseite, den „Above The Fold“. Das ist der Bereich, den Leser ohne scrollen auf dem Bildschirm sehen.

Zusätzlich sollte das Formular passend zur Unterseite platziert werden. Im Gespräch war schon eine Einblendung durch automatische Pop-ups. Jedoch wird diskutiert ob das nicht eine zu aufdringliche Werbung sei, andererseits hält das Argument, dass es ein sehr guter Adress-Fänger ist dagegen.

3. Warum sollte man sich eintragen?

Warum lohnt sich diese Anmeldung? Dies sollte man dem Abonnenten erklären, um ihn für sich zu gewinnen. Es sollte klar aufgezeigt werden, dass sich hinter diesem Newsletter interessante Informationen und Aktionen verstecken, wie zum Beispiel Rabatte.

4. einheitliches Design in der Newsletter-Kommunikation

Nicht nur das Anmeldeformular sollte entsprechend gestaltet werden, ebenso die Bestätigungsmail und das Abmeldeformular sollten das gleiche Design haben. Wer homogen auftritt, hinterlässt bleibenden Eindruck. Die Abspringrate soll angeblich bei unterschiedlichen „Looks“ höher sein.

5. mit QR-Codes, malito-Button und Auto-Complete umgehen

Durch Smartphones und Tablets entsteht ein Großteil des Web-Traffics. Rund 50 Prozent der „weihnachts-Newsletter“ wurden von mobilen Endgeräten geöffnet.

Viele sehen es als Ärgernis an die E-Mail-Adresse per Hand beim Smartphone einzugeben. Helfen kann ein aktiver Autocomplete-Attribute, wie man es von Google-Browser Chrome kennt.

Beim Einsetzen von QR-Codes kann man ebenfalls die Hürde senken. Benutzt man ihn auf alles Werbekanälen (Visitenkarten, Gutscheine, Flyer) steigen die Anmeldungen durch Endgeräte deutlich. Wer diesen Code einliest, wird zum Anmeldeformular geleitet. Über diesen Code wird jedoch diskutiert, dennoch werden sie in Deutschland oft verwendet.

Bei der malito Version, werden bei den Anmeldeformularen anstatt von Eingabemasken, eine malito-Option eingebaut. Man wird in die Liste hinzugefügt sobald man eine E-Mail an die hinterlegte Adresse schickt und erhält dazu eine Bestätigungsmail.

6. Beispiele anhand älterer Newsletter

Für den Nutzer ist die Newsletteranmeldung noch eine Blackbox. Versuchen Sie im Vorfeld, anhand von abgelaufenen Newsletter, die Fragen des Nutzers wie zum Beispiel: „Entsprechen die Infos meinem Interesse?“, abzuklären. Man sollte jedoch nicht den Fehler begehen, alle vergangenen Newsletter aufzulisten, denn das macht eine Anmeldung überflüssig.

7. auf Design-Elemente und Wording achten

Es gibt viele Studien über die Farbwahl von Buttons und dem richtigen Wording, die sich auch auf das Anmeldeformular übertragen lassen. Es sollten Farben für die Buttons gewählt werden, die sich als Störer vom generellen Design abheben. Das Wording sollte einen treffsicheren Call-to-Action (CTA) beinhalten, jedoch unverbindlich klingen. „Sanfte“ Bezeichnungen sind von Vorteil, wie zum Beispiel Eintragen anstatt Bestellen.

8. Captcha deaktivieren

Dieses Element ist viel diskutiert, denn für den Endkonsumenten ist das Captcha oft sehr störend und wir als sinnlos empfunden. Nicht nur der Anmeldung von Bots steht es im Weg, sondern wirkt laut Studien auch abschreckend auf Nutzer. In Zukunft soll deshalb der Fokus eher auf den im Hintergrund laufenden Analysen wert gelegt werden.

9. Segmentierte Anmeldung

Durch die Abfrage von Segmenten, kann der Newsletter auf den Empfänger zugeschnitten werden. Vor allem für Anbieter mit großen Produktpaletten, kann es eine Möglichkeit sein den längeren Verbleib des Empfängers fördern. Neben dem Interessengebiet können Marketer auch die Sendefrequenz erfragen. Wer die E-Mails so anpasst, kann mit einer höheren Zufriedenheit und Conversionrate rechnen.

10. Kurz und knapp

Versender sollten auf ein kurzes und aussagekräftiges Wording achten. Durchschnittlich hat eine Website 15 Sekunden Zeit den Nutzer zu überzeugen. Bei dem Abmeldeformular läuft es ähnlich ab.

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